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Rebsorten für Weissweine

Rebsorte - Bacchus

Der Bacchus ist ein aromatischer und vollmundiger Wein, der gerne als Trinkwein genutzt wird. Durch seine feinen Geschmacksnuancen passt er gut zu würzigen oder süßen Speisen.
BUKETT
Der Bacchus hat ein fruchtiges und harmonisches Aroma, wobei ein Muskatton im Vordergrund liegt. Die Säure ist verträglich.
GESCHMACK
Der Bacchus sorgt für Weine mit einer gewöhnlich hellgelben Farbe. Die Weine sind leicht bis mittelkräftig. Wer beim Geschmack genau aufpasst, kann wahrscheinlich Muskat schmecken, der bei den meisten Bacchus-Weinen in den Vordergrund tritt. Immer häufiger sind jedoch auch Nuancen von Kümmel oder von Johannisbeeren zu schmecken. Beim Bacchus handelt es sich um vollmundige und intensiv schmeckende Weine. Da er so fruchtig schmeckt und sehr verträglich ist, wird der Bacchus gerne als Trinkwein zum Essen genutzt.
BESCHREIBUNG
Der Bacchus entstand 1933 durch eine Züchtung am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof. Es handelt sich um eine Kreuzung aus Silvaner x Riesling und Müller-Thurgau. Die Rebsorte steht in Deutschland seit 1972 in der Sortenliste. Der Bacchus ist bei den Winzern sehr beliebt, da er früh reift und dennoch einen hohen Reifegrad erreicht. Er wird daher auch in Lagen angebaut, die sich für den Riesling als nicht geeignet erwiesen haben. Hauptanbaugebiete für den Bacchus sind Deutschland und England, wobei auch in der Schweiz kleine Anbaugebiete vorhanden sind. Oft wird ein Verschnitt aus Bacchus und Müller-Thurgau hergestellt, da der Bacchus manchmal zu säurearm ist.
PASST ZU
Der Bacchus ist ein typischer Trinkwein und wird gerne zu Mehlspeisen oder Desserts gereicht. Auch zu asiatischen und würzigen Gerichten passt die Rebsorte.

Rebsorte - Chardonnay

Der Chardonnay ist eine der bedeutendsten Weinsorten der Welt und wird auf einer riesigen Fläche angebaut. Der Wein hat einen überdurchschnittlich hohen Alkoholgehalt zu verbuchen und ist sehr säurebetont.
BUKETT
Wenn man an einem Chardonnay riecht, nimmt man zuerst die fruchtigen Komponenten des Buketts war, die in verschiedenste Richtungen gehen können. Besonders typisch für diesen Wein ist ein feines Apfelaroma von unfeinen Äpfeln. Aber auch der Duft von Stachelbeeren, Melonen und weiteren exotischen Obstsorten steigt einem gelegentlich in die Nase.
GESCHMACK
Der Geschmack ist weniger aromatisch als so mancher Riesling. Deshalb lässt er gewöhnlich die Eigenschaften seiner Herkunftslage gut durchblicken. Die meisten Chardonnay-Weine werden trocken ausgebaut und werden als sehr körperreich empfunden. Die Säure steht dabei klar im Vordergrund und ein hoher Alkoholgehalt, der bis zu 13 Prozent und mehr erreichen kann, ist typisch für Chardonnay. Es gibt jedoch auch Ausbauten, die leichter sind und bei denen die Duftnoten besser zur Geltung kommen.
BESCHREIBUNG
Der Chardonnay entstand auf natürlichem Wege durch eine Kreuzung aus Pinot und Gouais Blanc (Heunisch). Diese Rebsorte ist eine der vielversprechendsten überhaupt – nicht umsonst werden weltweit etwa 175.000 Hektar Anbaufläche damit bestockt. Dies liegt sicherlich nicht zuletzt daran, dass der Chardonnay keine hohen Ansprüche an seine Lage stellt. In Deutschland ist nur etwa ein Prozent der gesamten Anbaufläche für den Chardonnay reserviert. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen in der Pfalz, in Rheinhessen und in Baden. Die größte Anbaufläche wird mit über 40.000 Hektar in Frankreich für den Chardonnay zur Verfügung gestellt. Aber auch Australien, die USA, Kalifornien, Italien, Moldawien, Südafrika, Chile und Argentinien haben für den Chardonnay-Anbau große Bedeutung.
PASST ZU
Chardonnay kann zu einer Vielzahl von Gerichten genossen werden, je nachdem welche Qualitätsstufe zur Auswahl steht. Ein junger Wein mit einem niedrigeren Alkoholgehalt passt gut zu Fischgerichten und Meeresfrüchten. Ein kräftigerer Chardonnay passt am besten zu hellen Fleischgerichten, Terrinen und würzigem Käse.

Rebsorte - Elbing

Der Eibling ist sozusagen das Urgestein des deutschen Weines, wird jedoch heute nur noch wenig in seiner puren Form verkauft. Er wird vor allem für die Verfeinerung anderer Weine und für die Sektherstellung eingesetzt.
BUKETT
Der Elbling-Wein hat eine starke säure und wird daher überwiegend als erfrischend empfunden. Er begeistert mit seinem leichten und weichen Bukett.
GESCHMACK
Der Elbling fällt durch seinen starken Säuregehalt auf, die etwa auf dem gleichen Niveau liegt wie der des Rieslings. Allerdings schmeckt er beim Elbling etwas weicher. Der Elbling ist ein typischer Tischwein, da er bezüglich der Duftnoten eher als neutral anzusehen ist. Er ist allerdings sehr süffig und im Sommer aufgrund seiner Frische beliebt. Allerdings wird der Elbling nur wenig direkt als Wein vermarktet, sondern wird vielmehr eingesetzt, um andere Weine und Sekte zu verfeinern und für deren Spritzigkeit zu sorgen. Ein großer Teil der Elbling-Ernte geht jedes Jahr in die Sektherstellung.
BESCHREIBUNG
Der Elbling ist als die älteste Weinsorte bekannt, die in Europa angebaut wird. Bereits die Römer begannen damit, diese Rebsorte im Moselgebiet anzubauen. Vermutlich stammt sie ursprünglich aus dem Rheintal. Er entstand aus einer ungeplanten Kreuzung des Weißen Heunischs vermutlich mit dem fränkischen Traminer-Sämling. In Deutschland wird der Elbling nur noch an der Mosel in nennenswertem Umfang angebaut.
PASST ZU
Der Elbling eignet sich hervorragend, um zu leckeren Gerichten mit Meeresfrüchten und Schalentieren serviert zu werden, da er diese mit seinem dezenten Aroma gut unterstützt. Aber auch zu einer deftigen Brotzeit passt er als Trinkwein hervorragend.

Rebsorte - Grauburgunder (Pinot Grigio)

Der Grauburgunder ist auch als Pinot Grigio bekannt und relativ säurearm. Er kann mit einem sehr vielfältigen Repertoire von Duftnoten aufwarten, die von Ananas über Mandeln bis hin zu Paprikaschoten reichen.
BUKETT
Der Grauburgunder überzeugt mit einem vollen Bukett und intensiven Duftaromen der verschiedensten Richtungen. Oft werden fruchtige Aromen nachgewiesen, die vor allem auf Birnen, Ananas, Zitrusfrüchte, Rosinen oder Trockenobst schließen lassen. Aber auch grüne Nüsse, grüne Bohnen, Mandeln, Butter und Paprikaschoten können je nach Herkunft und Qualitätsstufe gerochen werden.
GESCHMACK
Der Grauburger kommt gewöhnlich mit relativ wenig Säure aus, ist jedoch besonders körperreich. Dies gilt ganz besonders für die Weine, die im Barrique-Fass ausgebaut werden, da es für einen biologischen Säureabbau sorgt. Der Alkoholgehalt ist meist etwas höher als bei anderer Weinen. Wie der Grauburger genau schmeckt, kommt auch darauf an, wie er ausgebaut wird, denn hierbei sind zwei verschiedene Verfahren gängig. Der Ruländer entsteht, wenn sehr reife und edelfaule Trauben ausgebaut werden. Er ist schwer und schmeckt süß. Der Grauburgunder dagegen wird aus gesunden und jungen Trauben hergestellt und schmeckt daher säuerlicher und weniger süß.
BESCHREIBUNG
Der Grauburgunder wurde ursprünglich aus den Weingebieten Frankreichs nach Deutschland getragen. Es handelt sich dabei um eine Mutation, die aus dem Blau- bzw. Spätburgunder hervorgegangen ist. In Deutschland liegen die Hauptanbaugebiete des Grauburgunders in Baden, in der Pfalz und in Rheinhessen. Weltweit sind auch Australien, Frankreich und Neuseeland bekannte Anbaugebiete für den Grauburgunder. Insgesamt werden weltweit etwa 15.000 Hektar dieser Rebsorte angebaut.
PASST ZU
Die Spätlese des Grauburgunders passt hervorragend zu Seefisch, Lamm- und Wildfleisch, zu Pasta, Meeresfrüchten und reifem Weichkäse. Wenn der Grauburgunder im Barrique-Fass gereift ist, passt er auch zu aromatischen Lamm- und Wildgerichten. Edelsüße Auslesen des Grauburgunders werden zu mandel-, honig- und marzipanhaltigen Nachspeisen gereicht.

Rebsorte - Gutedel

Der Gutedel ist in seinem Geschmack eher neutral, weshalb er seine Herkunft perfekt zur Geltung bringt. Aufgrund seiner feinen Aromen und Geschmacksnuancen ist er sehr gut als Begleitung zu leichten Gerichten geeignet.
BUKETT
Das Bukett des Gutedels ist nicht besonders stark ausgeprägt. Dieser Weißwein ist mit nur wenig Säure versehen, was ihn sehr leicht und bekömmlich erscheinen lässt. Es lassen sich verschiedene Aromen ausmachen. Einerseits kommen Mandeln und Bittermandeln zum Ausdruck, andererseits lassen sich mit Apfel und Minze auch fruchtige Noten erschnuppern.
GESCHMACK
Der Gutedel wird hauptsächlich trocken ausgebaut und ist daher ein ziemlich süffiger Wein. Er ist jedoch im Geschmack größtenteils relativ neutral. Dies beschert ihm die Eigenschaft, dass man seine Herkunft mit etwas Erfahrung erschmecken kann, denn die Anbaulage, das Klima und der Boden kommen unverkennbar im Geschmack durch. Die meisten Gutedelweine werden jung getrunken.
BESCHREIBUNG
Der Gutedel wurde vermutlich bereits vor 5.000 Jahren in Ägypten angebaut. Die Römer sollen die Rebsorte schließlich nach Europa eingeführt haben. In Deutschland wird der Gutedel laut Aufzeichnungen seit Anfang des 17. Jahrhunderts angebaut. Mit dem Anbau begann man in Franken und Württemberg. Die heutigen Vorkommen in Deutschland konzentrieren sich fast ausschließlich auf die Weinregion Baden. Die Hauptanbauländer für den Gutedel sind die Türkei, die Schweiz, Rumänien, Ungarn und Tschechien.
PASST ZU
Die Rebsorte Gutedel eignet sich hervorragend als Wein zur leichten Küche. Auch zu Fischgerichten mit Seefisch wird er gerne serviert. Der Zechwein des Gutedels kommt auch zur Brotzeit zum Einsatz.

Rebsorte - Kerner

Wer säurebetonte Weine mit einem kräftigen Geschmack bevorzugt, ist mit dem Kerner sehr gut bedient. Die fruchtigen Aromen passen besonders gut zu leichten Gerichten.
BUKETT
Der Kerner ist ein kräftiger, starker Wein, dessen Säure den Gaumen sanft und angenehm umspielt. Der Wein schmeckt fruchtig und deckt zahlreiche Geschmacksnuancen ab. Manchmal erinnert das Bukett an den Riesling, besonders wenn der Säuregehalt etwas höher ausfällt.
GESCHMACK
Im Kerner finden sich zahlreiche fruchtige Noten, beispielsweise von Apfel, Johannisbeere und Birne. Aber auch Honig, Aprikosen und Honig lassen sich des Öfteren herausschmecken oder sogar ein unterschwenglicher Muskatgeschmack.
BESCHREIBUNG
Der Kerner wurde 1929 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg durch eine Kreuzung aus weißem Riesling und rotem Trollinger gezüchtet und wurde 1969 als Sorte geschützt. Aus dem Kerner ist 1974 der Kernling hervorgegangen, der eine Mutation der Rebsorte darstellt. Der Kerner wird vorrangig in Deutschland, Südtirol und der Schweiz angebaut. In Deutschland konzentrieren sich die Hauptanbaugebiete auf die Regionen Rheinhessen und Pfalz. Aus dem Kerner kann je nach Qualitätsstufe auch gut extra-trockener Sekt produziert werden.
PASST ZU
Der Kerner wird vor allem als Schorle oder als Schoppenwein getrunken und passt zu Mehlspeisen. Besonders auch zu leichten Gerichten mit viel Gemüse, Salat oder Fisch passt er ebenso wie zu hellen Fleischgerichten, wenn auf einen Qualitätswein zurückgegriffen wird. Auch als Dessertwein kann der Kerner in süßen Spätlesen genutzt werden.

Rebsorte- Müller-Thurgau (Rivaner)

Der Müller-Thurgau hat zwar in Weinkenner-Kreisen bisweilen manchmal einen schlechten Ruf, was ihm aber nicht gerecht wird. Aus dieser Rebsorte werden nämlich auch hochqualitative Prädikatsweine hergestellt, die durch ihre milde Säure und ihr feines Bukett überzeugen.
BUKETT
Charakteristisch für den Müller-Thurgau-Wein ist ein Muskatton im Bukett, der je nach Qualität nur ganz leicht bis stark wahrnehmbar ist.
GESCHMACK
Der Müller-Thurgau ist ein süffiger Wein, der durch blumige Noten und eine milde Fruchtigkeit überzeugt. Die Säure ist beim Müller-Thurgau nur sehr dezent vorhanden, höchstens bei nördlicheren Lagen kommt die Säure gelegentlich etwas mehr zum Vorschein. Obwohl sich der Müller-Thurgau durchaus für die Herstellung von Prädikatsweinen eignen, wurde er lange Jahre für Billigweine verwendet, da er hohe Erträge bringt und dies oft trotz schlechter Lagen. Seitdem hat er jedoch bei den Weintrinkern einen eher schlechten Ruf. Der Müller-Thurgau sollte möglichst nicht eingelagert, sondern konsumiert werden. Er verfügt nur über eine geringe Lagerfähigkeit und verbessert seinen Geschmack durch die Lagerung in der Regel nicht.
BESCHREIBUNG
Die ersten Gehversuche bei der Herstellung der Rebsorte Müller-Thurgau wurden 1882 unternommen. Es handelt sich dabei um eine Kreuzung aus Riesling und Madeleine Royale, die 1969 als Sorte geschützt wurde. Im Handel wird der Müller-Thurgau besonders oft auch als Rivaner bezeichnet. Dies ist besonders oft der Fall, wenn der Müller-Thurgau trocken bis halbtrocken ausgebaut wird. Der Müller-Thurgau stellt an seine Anbauflächen nur geringe Ansprüche. Deshalb wird er bevorzugt in Lagen angebaut, die für Qualitätsweine nicht in Frage kommen. Dies führt dazu, dass der Müller-Thurgau gewöhnlich keine Spitzenqualität erreicht. Der Müller-Thurgau ist in Deutschland besonders stark in den Weingebieten Baden, Franken, Pfalz, Rheinhessen und Mosel-Saar-Ruwer vertreten. Weitere bedeutende Anbauländer sind Ungarn, Österreich, die Tschechische Republik und die Slowakei.
PASST ZU
Der Müller-Thurgau ist durch seinen milden Geschmack ein guter Trinkwein. Er passt hervorragend zu Spargelgerichten, aber auch zu Wildgerichten wird er gerne gereicht, sofern diese nicht zu aromatisch ausfallen.

Rebsorte - Riesling

Der Riesling ist der in Deutschland am meisten angebaute Weißwein und genießt international ein hohes Ansehen. Er ist in sämtlichen Qualitätsstufen verfügbar und passt daher zu den verschiedensten Gerichten.
BUKETT
Lässt man den Duft eines Riesling-Weines auf sich wirken, kommen verschiedene Duftnoten zum Vorschein, die sich vor allem im fruchtigen Bereich ansiedeln. Besonders häufig kommen Nuancen von Apfel, Aprikose, Grapefruit, Quitte, Grapefruit, Ananas und Mango zum Vorschein. Teilweise lassen sich auch Kräuter erschnuppern.
GESCHMACK
Der Riesling ist durch eine starke Säure gekennzeichnet, was vor allem durch den meist hohen Anteil an Apfelsäure zustande kommt. Je älter der Wein jedoch wird, desto weniger tritt der Apfelgeschmack hervor. Welche Duftnote hervortritt, hängt vor allem vom Weinanbaugebiet ab. Aus Riesling werden auch süße Weine hergestellt, die sich als Dessertwein eignen. Ebenso kommt er bei der Produktion von Schaumwein zum Einsatz.
BESCHREIBUNG
Der Riesling wurde bereits im 15. Jahrhundert in Deutschland angebaut. Diese Rebsorte gehört zu den bedeutendsten in Deutschland und nimmt insgesamt mit etwa einem Fünftel die größte Anbaufläche ein. Die deutschen Riesling-Weine werden auf den internationalen Märkten gern gehandelt, da er in deutschen Spitzenlagen besonders gut gedeiht. Die größten Anbaugebiete für den Riesling sind die Weinbaugebiete Mosel, Pfalz, Rheinhessen, Rheingau, Württemberg, Baden und Nahe. Der Riesling wird auch in Österreich, Frankreich, Luxemburg, Australien und vielen anderen Ländern erfolgreich angebaut. Das Besondere am Riesling ist, dass er es schafft, den Charakter der jeweiligen Lage auf einzigartige Weise wiederzugeben. Der Riesling erfreut sich einer hervorragenden Lagerfähigkeit und ist in sämtlichen Qualitätsstufen ein wahrer Genuss. Er kann je nach Säuregehalt bis zu zehn Jahre aufbewahrt werden.
PASST ZU
Wenn der Riesling als edelsüßer Wein serviert wird, kann er als Dessertwein oder als Aperitif verwendet werden. Zu hellen Fleischgerichten, gedünstetem Fisch und Mehlspeisen sind trockene bis halbtrockene Rieslingweine die perfekten Begleiter.

 

Rebsorte - Scheurebe

Die Scheurebe ist eine vielseitige Rebsorte, die in verschiedenen Qualitätsstufen gekeltert wird. Sie begeistert durch ihr kräftiges Bukett und die fruchtigen Duftnoten ebenso wie durch ihren harmonischen Geschmack.
BUKETT
Das Bukett der Scheurebe kann in mehrere sehr unterschiedliche Richtungen ausschlagen. Grundsätzlich handelt es sich um ein feines und zugleich auch kräftiges Bukett. Es finden sich jedoch auch je nach Anbaugebiet und Jahrgang Duftnoten der schwarzen Johannisbeere, Cassis, tropischer Früchte, Pampelmuse, Pfirsich oder Birnen.
GESCHMACK
Die Säure der Scheurebe ist häufig stechend und stark hervortretend. Dies gilt ganz besonders, wenn der Wein noch nicht reif ist. Diese Erscheinung wird auch als „Sämlington“ bezeichnet. Wenn der Scheurebewein jedoch völlig ausgereift ist, erhält er einen harmonischen Geschmack. Dies gilt besonders für den Prädikatswein. Die Prädikatsweine kommen oft mit einer gehörigen Portion Restzucker daher und werden daher oft als liebliche oder süße Weine verkauft.
BESCHREIBUNG
Die Scheurebe entspringt einer Kreuzung aus dem Riesling und einer Wildrebe, die bis heute unbekannt geblieben ist. 1916 wurde sie zum ersten Mal professionell gezüchtet. Die Scheurebe wird vor allem in Deutschland und in sehr geringen Anteilen in Österreich angebaut. In Deutschland sind vor allem Rheinhessen und die Pfalz nennenswerte Anbaugebiete.
PASST ZU
Da die Scheurebe sehr unterschiedlich ausgebaut werden kann, gibt es auch verschiedene Einsatzmöglichkeiten für diesen Wein. Zum Essen sollte eine trockene oder halbtrockene Spätlese ausgewählt werden. Sie passt zu Fisch- und Geflügelragouts, die stark gewürzt sind, aber auch zu Gerichten aus der asiatischen Küche. Die edelsüßen Spätlesen sind hervorragend als Dessertwein geeignet und werden gerne zu fruchtigen Nachspeisen gereicht. 

 

Rebsorte - Silvaner

Der Silvaner ist immer für eine Überraschung gut, denn von neutral bis kräftig hat er je nach Qualität eine große Bandbreite an Geschmäckern zu bieten.
BUKETT
Das Bukett des Silvaners mutet bisweilen neutral und sehr dezent an. Häufig ist auch je nach Anbaugebiet ein feiner Duft von Stachelbeeren erkennbar. Das Bukett mutet des Öfteren auch erdig an. Es lassen sich teilweise die Aromen von Farn, Holunder oder Basilikum wieder erkennen.
GESCHMACK
Der Geschmack des Silvaners kann nicht pauschal beschrieben werden, da er je nach Qualität sehr unterschiedlich schmecken kann. Der Wein besitzt oft nur sehr wenig Säure und schmeckt dann sehr mild. Aber auch vollmundige und kräftige Weine kann der Silvaner hervorbringen.
BESCHREIBUNG
Der Silvaner wird in Europa vor allem in Deutschland und der Schweiz angebaut, vermutlich seit dem 17. Jahrhundert. In Deutschland sind die wichtigsten Anbaugebiete für diese Rebsorte Franken, Rheinhessen und die Pfalz. Früher war der Silvaner zeitweise schon einmal die am meisten angebaute Rebsorte, verliert jedoch beständig an Bedeutung. Der Silvaner entstammt einer Kreuzung aus Traminer und Österreichisch-Weiß. Dies ist ein Indiz dafür, dass der Wein aus den Alpenweinbaugebieten stammt. Der Silvaner überzeugt durch seine Fähigkeit, seine Herkunft durchscheinen zu lassen. Dafür verfügt er gewöhnlich über weniger Säure.
PASST ZU
Der Silvaner wird zu herzhaften Gerichten serviert. Je nach Herkunft werden sie aber auch gerne zu Fischgerichten oder Spargel gereicht. Ein edelsüßer Silvaner ist genau die richtige Wahl, wenn es um einen süßen und schmackhaften Dessertwein oder Aperitif geht. 

Rebsorte - Weissburgunder (Pinot Blanc)

Der Weißburgunder ist ein relativ neutraler Wein, der sich deshalb hervorragend zu verschiedensten leichten Gerichten kombinieren lässt. Seine Säure ist sehr sanft und unauffällig.
BUKETT
Der Weißburgunder riecht im Bukett beinahe neutral, wenn überhaupt nur sehr zart und weich. Teilweise lässt er ein nussiges Aroma erkennen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn gut ausgereifte Trauben für die Herstellung verwendet wurden. Aber auch fruchtige Aromen von Zitrusfrüchten, Ananas, Apfel, Birne, Aprikose und Quitte sind vorzufinden.
GESCHMACK
Ein Weißburgunder, der über eine hohe Traubenreife verfügt, entwickelt einen vollmundigen und harmonischen Geschmack. Er kommt elegant und extraktreich daher und verfügt über einen mittleren Alkoholgehalt. Besonders am Gaumen schmeckt der Weißburgunder gewöhnlich eher neutral und teilweise sogar unauffällig. Weine, die in südlicheren Lagen angebaut wurden, sind häufig in der Säure zu schwach und bleiben dann meist hinter dem Chardonnay zurück. Der Weißburgunder wird in den meisten Fällen trocken ausgebaut. Aber auch edelsüße Weine werden hergestellt, allerdings nur in geringem Ausmaße, ebenso wie Sekte aus dieser Rebsorte.
BESCHREIBUNG
Bei der Abstammung des Weißburgunders gibt es einige Unklarheiten. Er wird bereits seit dem 14. Jahrhundert angebaut und stellt wahrscheinlich eine Mutation des Grauburgunders dar. In Deutschland wird der Weißburgunder hauptsächlich in der Pfalz, in Rheinhessen und in Baden angebaut. Weitere bedeutende Anbauländer sind Frankreich, Italien und Österreich.
PASST ZU
Der Weißburgunder wird zu leichten Gerichten serviert, beispielsweise zu Fisch, Geflügel, frischen Meeresfrüchten, hellem Fleisch und leichten Nudelgerichten. Wenn der Wein im Barrique-Fass gereift ist, passt er eventuell auch zu jungem Wild oder zu Lamm.

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